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Zero-Day-Sicherheitslücken in SonicWall SMA1000

- Sicherheitshinweis

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor zwei bereits aktiv ausgenutzten Schwachstellen in der SMA1000-Produktserie von SonicWall. SonicWall stellt abgesicherte Hotfixes sowie Kompromittierungsindikatoren (Indicators of Compromise: IoC) bereit.
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© Adobe Stock

Schwachstellen mehrfach aktiv ausgenutzt

Das BSI veröffentlichte am 15. Juli 2026 einen Sicherheitshinweis zu den folgenden Sicherheitslücken in SonicWall SMA1000:

  • CVE-2026-15409 (EUVD-2026-44404) mit dem höchsten CVSS-Score von 10/10 ermöglicht Angreifenden, über eine Server-Side Request Forgery (SSRF) Sicherheitslücke im Appliance WorkPlace Interface Anfragen an geschützte Systeme und Dienste zu stellen.

  • CVE-2026-15410 (EUVD-2026-44410) mit einem CVSS-Score von 7.2/10 ermöglicht Angreifenden, Befehle mit Administrator-Rechten über die Management Konsole (AMC) auszuführen.

Laut Hersteller wurden die Schwachstellen bereits vielfach ausgenutzt. SSL-VPN-Lösungen auf SonicWall-Firewalls und SMA100-Produkten seien nicht von den Sicherheitslücken betroffen.

SonicWall gibt als betroffene Produkte 6210, 7210 und 8200v aus der SonicWall SMA1000-Serie an, wenn diese die folgenden Versionsstände haben:

  • 12.4.3-03245, 12.4.3-03387 und 12.4.3-03434 (platform-hotfix)

  • 12.5.0-02283, 12.5.0-02624 und 12.5.0-02800 (platform-hotfix)

SonicWall empfiehlt Nutzenden, die Hotifx-Versionen 12.4.3-03453 oder 12.5.0-02835 zu installieren. Zudem stellt das Unternehmen IoCs zur Verfügung.

Empfehlungen

  • Installieren Sie umgehend und je nach Konfiguration die Hotifx-Versionen 12.4.3-03453 oder 12.5.0-02835.

  • Prüfen Sie mit den von SonicWall bereitgestellten IoCs Ihre Systeme auf Anzeichen einer Kompromittierung.

Weitere Informationen

Sicherheitshinweis des BSI

Schwachstellenmeldung des BSI