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Zero-Day-Schwachstellen in Ivanti Connect Secure

- Sicherheitshinweis

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor Zero-Day-Schwachstellen in der Software Connect Secure von Ivanti. Ivanti stellt abgesicherte Versionen bereit, die zumindest eine der Lücken beheben.
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© Adobe Stock

Lücken aktiv ausgenutzt

Das Unternehmen Ivanti veröffentlichte am 13. Oktober 2026 eine Warnmeldung zu den folgenden kritischen Schwachstellen in seinem Produkt Ivanti Connect Secure:

  • CVE-2026-104935 (EUVD-2026-98816) mit einem CVSS-Score von 8.6/10 ermöglicht Angreifenden, Authentifizierungsmechanismen zu umgehen und Befehle auf verwundbaren Systemen auszuführen.

  • Eine weitere, bislang ungepatchte Sicherheitslücke ohne CVE-Kennung ermöglicht Angreifenden, ihre Rechte auszuweiten und die Befehle mit Root-Rechten auszuführen.

Das BSI griff die Warnmeldung von Ivanti am 14. Oktober 2026 in einem BSI-IT-Sicherheitshinweis auf und berichtet zudem darüber, dass die Schwachstellen in Kombination aktiv ausgenutzt werden.

Betroffen von den beschriebenen Schwachstellen sind folgende Connect-Secure-Versionen:

  • bis einschließlich 25.1.1.1

  • bis einschließlich 22.8R2.4

  • bis einschließlich 25.1.2.2

In seinem Sicherheitshinweis verweist das BSI außerdem auf Mitigationsmaßnahmen und Kompromittierungsindikatoren (Indicator of Compromise: IoC) zur Prüfung von Systemen auf Anzeichen einer Kompromittierung.

Empfehlungen

  • Installieren Sie umgehend je nach installierter Produktinstanz eine der folgenden Versionen von Ivanti Connect Secure, um CVE-2026-104935 zu schließen:

    • 25.1.1.2

    • 22.8R2.5

    • 25.1.3

  • Beachten Sie die Mitigationsmaßnahmen im unten verlinkten Sicherheitshinweis des BSI.

  • Prüfen Sie Ihre Systeme mithilfe der IoCs, auf die das BSI in seinem unten verlinkten Sicherheitshinweis verweist.

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