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Mögliche Auswirkungen des Iran-Kriegs auf Baden-Württemberg

- Sicherheitshinweis

Laut dem Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (LfV BW) können die militärischen Angriffe auf den Iran Auswirkungen auf die Cybersicherheits-Lage in Baden-Württemberg haben. Wie diese konkret aussehen könnten, ist allerdings unklar. Unternehmen und öffentliche Verwaltung können sich allerdings jetzt schon präventiv darauf vorbereiten.
Fahne vor Gebäude des Landesamts für Verfassungsschutz

© LfV Baden-Württemberg

Verschärfung der Cyber-Bedrohungslage?

Nach Angaben der israelischen Streitkräfte wurde das Hauptquartier für Cyberkriegsführung der Iranischen Revolutionsgarden erheblich beschädigt. Deshalb und aufgrund der derzeitigen intensiven Angriffe gegen iranische Einrichtungen gehen IT-Sicherheitsunternehmen davon aus, dass Cyber-Akteure innerhalb des Lands aktuell nur eingeschränkt handlungsfähig sind.

Jedoch gibt es auch pro-iranische Akteure, die außerhalb des Irans agieren. Derzeit werden bis zu 60 Akteure diesem Spektrum zugeordnet. So wurden beispielsweise zu Beginn des Angriffs vermehrt Aufklärungsaktionen festgestellt, die für spätere Cyber-Angriffe genutzt werden können. Außerdem meldeten IT-Sicherheitsunternehmen bereits in der ersten Woche des Kriegs Cyber-Angriffe gegen Ziele, vor allem in Israel und in den USA.

Dies berichten verschiedene IT-Sicherheitsunternehmen, Medien und das LfV BW. Außerdem warnen sie vor einer möglichen Intensivierung von Aktivitäten im Cyber-Raum durch iranische Akteure insbesondere gegen Einrichtungen, die einen Bezug zu Israel oder zu den USA haben. Erkenntnisse über eine konkrete Gefährdung für Baden-Württemberg lägen zwar aktuell nicht vor, seien aber für die Zukunft auch nicht auszuschließen.

Empfehlungen

  • Beachten Sie die Empfehlungen des LfV BW auf seiner Website.
  • Informieren Sie sich außerdem in den unten verlinkten Veröffentlichungen.
  • Halten Sie sich über den Konflikt auf dem Laufenden, um rechtzeitig reagieren zu können.