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Kritische Schwachstelle in Überwachungskamera von Honeywell

- Sicherheitshinweis

In mehreren Modellen von Überwachungskameras lauert eine kritische Sicherheitslücke. Betreibende sollen sich für ein Patch an den Hersteller Honeywell wenden. Die US-amerikanische Sicherheitsbehörde CISA rät zusätzlich zu vorbeugenden Maßnahmen.
Symbolbild für Überwachungskamera

© Adobe Stock

Unberechtigter Zugriff auf interne Netzwerke möglich

Für die Kameras ist in den zugehörigen Gerätekonten eine E-Mail-Adresse hinterlegt, die für die Passwortwiederherstellung vorgesehen ist. Über die kritische Schwachstelle können Angreifende diese E-Mail-Adresse ändern und das Passwort zurücksetzen. Dadurch können sie das Konto vollständig kontrollieren und auf Live-Kamerabilder sowie potenziell auf weitere Systeme im Netzwerk zugreifen. Dies berichtet die CISA (Cybersecurity & Infrastructure Security Agency). Diese Sicherheitslücke besitzt die Kennung CVE-2026-1670 und hat einen CVSS-Base-Score von 9.8/10.

Folgende Versionen von Honeywell-Kameras sind betroffen:

  • I-HIB2PI-UL 2MP IP: 6.1.22.1216
  • SMB NDAA MVO-3: WDR_2MP_32M_PTZ_v2.0
  • PTZ WDR 2MP 32M: WDR_2MP_32M_PTZ_v2.0
  • 25M IPC: WDR_2MP_32M_PTZ_v2.0

Honeywell International Inc. ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern mit Sitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina.

Empfehlungen

Die CISA empfiehlt folgende Maßnahmen:

  • Wenden Sie sich an den Kundendienst des Herstellers, um ein Patch zu erhalten.
  • Schränken Sie den Zugriff auf die Kameras ein. Insbesondere sollten Sie keinen Zugriff über das Internet erlauben.
  • Isolieren Sie die Geräte in eigenen Netzwerkbereichen und schützen Sie sie durch eine Firewall.
  • Falls ein Fernzugriff wirklich erforderlich ist, verwenden Sie hierfür ein VPN.