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Diverse Überlaufsituationen möglich in Oracle Linux

- Sicherheitshinweis

Verschiedene teils kritische Sicherheitslücken in Oracle Linux können Überlaufsituationen mit unterschiedlichen Konsequenzen verursachen. Ein Patch ist verfügbar, den Nutzende rasch installieren sollten.

© Sundry Photography – stock.adobe.com

Pufferüberlauf mit potenziellen Folgen

Die folgenden vier Schwachstellen unterschiedlichen Schweregrads in Oracle Linux verursachen jeweils Überlaufsituationen. Die Ursache ist jedoch unterschiedlich.

  • CVE-2026-41676 (EUVD-2026-25582, CVSS-Base-Score 8.6/10 lt. Oracle) verursacht einen Heap-/Stack-Überlauf. Betroffen sind die Versionen von 0.9.27 bis vor 0.10.78.
  • CVE-2026-41677 (EUVD-2026-25583, 6.1/10) verursacht einen Pufferüberlauf. Betroffen sind die Versionen von 0.9.0 bis vor 0.10.78.
  • CVE-2026-41678 (EUVD-2026-25584, 9.8/10) verursacht einen Pufferüberlauf. Betroffen sind Versionen vor 0.10.78.
  • CVE-2026-41681 (EUVD-2026-25586, 9.8/10) verursacht einen Pufferüberlauf. Betroffen sind die Versionen von 0.10.39 bis vor 0.10.78.

Dies berichten der Hersteller und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Mögliche Folgen einer Überlaufsituation:

  • Programmabsturz
  • Dienstausfall (DoS: Denial of Service)
  • Schadcode ausführen.
  • Berechtigungen erweitern.
  • Daten kompromittieren und entwenden.

Oracle Linux ist ein Open-Source-Betriebssystem.

Empfehlungen

Aktualisieren Sie Oracle Linux auf Version 0.10.78 oder höher. Dies schließt die beschriebenen Sicherheitslücken.