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Cyberangriffe auf Siemens Simatic S7

- Sicherheitshinweis

Verschiedene Serien speicherprogrammierbarer Steuerungen von Siemens sind seit gewisser Zeit Ziel von Cyberangriffen. Schutzmaßnahmen sind bekannt und Betreibende sollten sie rasch umsetzen, um drohenden Schaden zu vermeiden.
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© Adobe Stock

Schutzmaßnahmen wichtig

Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) von Siemens sind spätestens seit Mitte August Ziel von Cyberangriffen. Mehrere US-Sicherheitsbehörden veröffentlichten bereits am 19. August 2026 eine entsprechende Warnmeldung. Das baden-württembergische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV BW) folgte einen Tag später.

Betroffen sind insbesondere die folgenden Serien der Siemens Simatic S7:

  • S7-200

  • S7-300

  • S7-400

  • S7-1200

  • S7-1500

Lauf LfV BW scannen Angreifende zunächst Netzwerkinfrastrukturen, um erreichbare verwundbare SPS-Systeme zu identifizieren. Bei unzureichender Absicherung nutzen die Angreifenden KI, um auf die Systeme zuzugreifen. Mögliche Folgen des unbefugten Zugriffs:

  • Ausspähung und Sabotage von industriellen Prozessen

  • Abfluss sensibler Informationen

  • Ausfälle

  • Physische Schäden

Jüngste Medienberichte zeigen, dass aktuell immer noch Systeme im Fokus stehen. Umso wichtiger ist es, dass Schutz- und Gegenmaßnahmen eingerichtet werden.

Empfehlungen

Beachten Sie die Empfehlungen in der gemeinsamen Warnmeldung der US-Behörden sowie die allgemeinen Hinweis des Herstellers zur Systemhärtung (siehe Links unten).

Weitere Informationen

Warnmeldung von US-Behörden (engl.)

Allgemeiner Sicherheitshinweis von Siemens zur Systemhärtung (engl.)

Artikel bei mi connect

Bericht bei CSO Online ( (engl.)

Sicherheitshinweis des LfV BW